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Wie Sie sich bei Unfällen mit dem Firmenwagen richtig verhalten

Aktualisiert: Feb 8


Generell sind Unfälle, unabhängig von der Verschuldensfrage, mittels EUROPÄISCHEM UNFALLBERICHT am Unfallort von allen Beteiligten aufzunehmen, zu unterzeichnen und mittels FLEETQuadrat hochladen.


Welche Maßnahmen sind bei Verkehrsunfällen zu setzen:


1. Unfallstelle absichern

  • Warnweste anziehen

  • Pannendreieck aufstellen

  • Personen aus der Gefahrenzone bringen

  • falls möglich Fahrzeug am Straßenrand/Pannenstreifen abstellen

2. Bei Unfällen mit Verletzten

  • Personen versorgen

  • Erste Hilfe Maßnahmen setzen

  • Personen beruhigen

3. Falls erforderlich Rettung rufen 

  • versuchen so exakt wie möglich Unfallort

  • Anzahl Verletzte 

  • und deren Verletzung zu beschreiben

4. Bei Personenschaden immer Polizei einschalten, ebenso wenn sich der Unfallgegner nicht ausweisen kann

5. Daten des Unfallhergangs und Unfallgegners aufnehmen

6. Es sind grundsätzlich vor Ort keine Angaben zur Verschuldensfrage gegenüber dem Gegner abzugeben

7. Daten unverzüglich an FleetQuadrat übermitteln

8. Ist das Fahrzeug nicht fahrbereit muss es mittels Pannenschutzorganisation (Versicherung/Pannenhilfsorganisation/Leasinggesellschaft) unverzüglich abgeschleppt werden


Hinweis: Ist bei einem Verkehrsunfall nur Sachschaden entstanden, darf die Verständigung der Polizei unterbleiben, wenn die Unfallbeteiligten einander Führerschein, Name und Anschrift nachweisen können. Wird die Polizei verständigt obwohl kein Personenschaden vorliegt, hat jene Person, welche die Anforderung durchführt, eine so genannte „Blaulichtsteuer“ zu bezahlen. Diese wird bei Verschulden der Unfallgegner/in des Unfallgegners von deren Haftpflichtversicherung/dessen Haftpflichtversicherung rückerstattet.


Wer als Lenkerin/Lenker eines Fahrzeuges als Unfallbeteiligte/Unfallbeteiligter nicht anhält, nicht Hilfe leistet oder Hilfe herbeiholt, oder nicht die nächste Polizeiinspektion verständigt, begeht eine Verwaltungsübertretung. Bei Fahrerflucht kann z.B. je nach Schwere der Schuld eine Verwaltungsstrafe in der Höhe von € 36,- bis € 2.180,- verhängt werden.

Nach einem Unfall ist durch die Unfallbeteiligten bzw. durch den Fuhrparkleiter unverzüglich (längstens innerhalb einer Woche) die eigene Haftpflichtversicherung, die gegnerische Haftpflichtversicherung und

– sofern vorhanden – die eigene Kaskoversicherung und

– falls erforderlich und vorhanden – die Rechtsschutzversicherung

zu verständigen.

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