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Fristen für §57 Pickerl: Hier finden Sie nützliche Informationen rund um das „Pickerl“

Aktualisiert: Feb 14

Pickerl (§ 57) Überprüfung:

Wann ist diese für PKW oder Anhänger fällig?

Die Fälligkeit der Pickerl-Überprüfung richtet sich nach dem Erstzulassungsmonat des PKWs oder Anhängers und lässt sich mit der „3-2-1“-Regel leicht bestimmen:

  • Drei Jahre nach der Erst-Anmeldung des Fahrzeuges muss das Pickerl zum ersten Mal gemacht werden.

  • Zwei Jahre nach der letzten Überprüfung wieder.

  • Ab dem Alter von fünf Jahren muss ein Fahrzeug jedes Jahr zur Überprüfung.

Wie lange kann man das Pickerl überziehen? Was ist der Toleranzzeitraum?

Die "Überprüfung" kann frühestens einen Monat vor, muss jedoch spätestens zum Ende des vierten Monats nach dem auf der Plakette vermerkten Monat erfolgen.


Davon ausgenommen sind:


Taxis, Rettungsfahrzeuge, Krankentransporte und sämtliche Lkw-Fahrzeugklassen (also auch Kleintransporter und Fiskal-Lastkraftwagen) sowie Autobusse und Traktoren. 

Für diese Fahrzeuge ist die Überprüfung jährlich fällig.


Bei folgenden Fahrzeugen muss das Gutachten der letzten "Pickerl-Überprüfung" verpflichtend im Fahrzeug mitgeführt werden:


  • Fahrzeuge der Klassen M2 und M3 (Omnibusse mit mehr als acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz)

  • Fahrzeuge der Klassen N2 und N3 (Lkw über 3,5 t zulässige Gesamtmasse)

  • Fahrzeuge der Klassen O3 und O4 (Anhänger über 3,5 t zulässige Gesamtmasse)

  • Hauptsächlich im gewerblichen Kraftverkehr auf öffentlichen Straßen genutzte Zugmaschinen der Fahrzeugklasse T5 auf Rädern mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h


Abgelaufenes Pickerl:


Bei abgelaufenem Pickerl kann mit einer hohen Geldstrafe von bis zu 2.180 Euro gerechnet werden. Diese Geldstrafe kann sowohl für den Zulassungsbesitzer als auch für den Lenker des Fahrzeugs verhängt werden, denn dieser muss sich über die Gültigkeit des Pickerls jeweils vor Fahrtantritt vergewissern.


Im Falle eines Unfalls kann ein abgelaufenes Pickerl weitreichende Folgen haben. Und zwar in den Fällen, in denen der Unfall aufgrund eines Mangels am Fahrzeug verursacht wurde, der im Zuge einer Pickerl-Begutachtung behoben worden wäre. Hier werden Fahrzeugbesitzer und Lenker zur Verantwortung gezogen. Die Versicherung übernimmt möglicherweise keine Haftung, die Unfallkosten sind oft selbst zu tragen.

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